Parks in Köpenick sollen zum Radeln frei gegeben werden

Köpenick und Treptow
Frosty
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Parks in Köpenick sollen zum Radeln frei gegeben werden

Beitragvon Frosty » Do 9. Feb 2006, 03:00

Im Kurpark Friedrichshagen (nördlich vom S-Bahnhof) soll es einen Weg am Bahndamm und durch den Park geben. Auch auf dem Platz des 23. April wird einer der Wege freigegeben. Der Wuhlewanderweg wird zwischen Lindenstraße und Hoppendorfer Straße (das ist die nächste Querstraße stadteinwärts hinter der Araltankstelle in der Kaulsdorfer Straße) freigegeben. Im Belevuepark (neben Kaufland) wird ein Teil als Verbindung zwischen Friedrichshagener Str. und Seelenbinderstraße freigegeben.

Unverständlicherweise soll das Rad fahren im Luisenhain offiziell untersagt bleiben. Stattdessen soll man sich in der Fußgängerzone der Altstadt fortbewegen. Über das neue Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienen fährt es sich ja auch viel besser und sicherer. :rolleyes: :wall:
Was mit dem Volkspark gegenüber dem Krankenhaus Köpenick ist, weiß ich nicht. Aber wie ich unsere fahrradfreundlichen Lokal-Politiker kenne, wird daraus vermutlich auch nichts. :(

Mit den Umschilderungen will man bis Mitte des jahres fertig sein, weil dazu erst Verwaltungsvorschriften erstellt werden müssen die man dann umsetzt. Willkommen in Bürokratenhausen. In Treptow werden selbstverständlich ebenfalls einige Parkwege freigegeben und andere eben auch nicht.
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Re: Parks in Köpenick sollen zum Radeln frei gegeben werden

Beitragvon radfahrer » Mi 26. Apr 2006, 15:58

Frosty hat geschrieben:Unverständlicherweise soll das Rad fahren im Luisenhain offiziell untersagt bleiben.


Bisher war es offiziell erlaubt, der R1 ist über das Luisenhain geführt.

Stattdessen soll man sich in der Fußgängerzone der Altstadt fortbewegen. Über das neue Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienen fährt es sich ja auch viel besser und sicherer. :rolleyes: :wall:


Ich fahre ganz gerne durch die Altstadt, direkt neben den Schienen geht das ganz gut. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist und Fußgänger absoluten Vorrang haben. Das scheinen offenbar viele der Radfahrer-"Kollegen" nicht zu wissen.

Wichtig wäre, den für Autos befahrbaren Teil der Straße Alt Köpenick für Radfahrer auch in der Gegenrichtung freizumachen oder das Fahren auf dem Gehweg zu erlauben. Durch Rosenstraße und Kirchstraße zu fahren, ist für Ortsunkundige schwer herauszufinden. Zudem sind diese Straßen sehr eng, für Radfahrer weitgehend ungeeignet.

Gruß,
der Radfahrer

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Re: Parks in Köpenick sollen zum Radeln frei gegeben werden

Beitragvon Frosty » Mi 26. Apr 2006, 20:16

radfahrer hat geschrieben:
Frosty hat geschrieben:Unverständlicherweise soll das Rad fahren im Luisenhain offiziell untersagt bleiben.
Ein klassischer Schildbürgerstreich. :rolleyes: Beim Wuhlewanderweg solls ja ähnlich sein. Eigentlich mehr oder minder komplett als R[irgendwas] ausgegeben, aber teilweise Fahrrad fahren verboten. Oder hat sich da inzwischen was geändert?
Bisher war es offiziell erlaubt, der R1 ist über das Luisenhain geführt.
Das Schild "Grünanlage" steht da aber schon ein Weilchen. Ich habe aber auch erst vor kurzem herausgefunden, daß damit wohl auch die Wege gemeint sind und nicht nur die Beete und Rasenflächen. Auf die Idee, das auf diesen Wegen offiziell nicht Fahrrad gefahren werden darf, wäre ich nie gekommen. Das ist sowas von geistlos. :stupid:
Als Radfahrer sollte man beachten, dass Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist und Fußgänger absoluten Vorrang haben. Das scheinen offenbar viele der Radfahrer-"Kollegen" nicht zu wissen.
Das Fußgänger Vorrang haben könnten, hatte ich mir schon gedacht, aber daß Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist, wäre mir auch neu.
Wichtig wäre, den für Autos befahrbaren Teil der Straße Alt Köpenick für Radfahrer auch in der Gegenrichtung freizumachen oder das Fahren auf dem Gehweg zu erlauben.
Stimmt. Offiziell darf man sich da nur zu Fuß vorwärts bewegen. Aber solche offiziellen Verbote stören mich weniger, die ignorier ich einfach, wenn ich damit niemanden störe oder auch nur ansatzweise belästige. Nerviger finde ich da schon das Kopfsteinpflaster hinten bei der Feuerwehr. Halbwegs befahrbar sind dort nur die schmalen Fußgängerwege.
Durch Rosenstraße und Kirchstraße zu fahren, ist für Ortsunkundige schwer herauszufinden.
Dafür gibts Stadtpläne.
Zudem sind diese Straßen sehr eng, für Radfahrer weitgehend ungeeignet.
So eng finde ich die jetzt nicht. Man ist in der Kirchstraße "legiglich" gezwungen, zwischen den Gleisen zu fahren.

PS: Ende Mai reißen sie die Kirchstraße auf, um auch dort den Asphalt runterzumeißeln und wieder Kopfsteinpflaster verlegen zu können. :wall: :argh:
René Frost
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Re: Parks in Köpenick sollen zum Radeln frei gegeben werden

Beitragvon radfahrer » Do 27. Apr 2006, 16:50

Frosty hat geschrieben:Ein klassischer Schildbürgerstreich. :rolleyes: Beim Wuhlewanderweg solls ja ähnlich sein. Eigentlich mehr oder minder komplett als R[irgendwas] ausgegeben, aber teilweise Fahrrad fahren verboten. Oder hat sich da inzwischen was geändert?


Der Wuhlewanderweg ist noch immer eine Grünanlage, gem §7 Abs. 7 des Grünanlagengesetzes ist damit das Radfahren verboten. Allerdings ist dieses Verbot nicht durch sonst übliche Zusatzschilder nochmal deutlich gemacht. Ich nehme fast an, der Bezirk will es dulden.

Bisher war es offiziell erlaubt, der R1 ist über das Luisenhain geführt.
Das Schild "Grünanlage" steht da aber schon ein Weilchen. Ich habe aber auch erst vor kurzem herausgefunden, daß damit wohl auch die Wege gemeint sind und nicht nur die Beete und Rasenflächen. Auf die Idee, das auf diesen Wegen offiziell nicht Fahrrad gefahren werden darf, wäre ich nie gekommen. Das ist sowas von geistlos. :stupid:


Es war ausdrücklich erlaubt, ein entsprechendes Schild war vorhanden. Dort wurde auf den Vorrang der Fußgänger hingewiesen.

Das Fußgänger Vorrang haben könnten, hatte ich mir schon gedacht, aber daß Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist, wäre mir auch neu.


Jedenfalls ist dies so bei Gehwegen mit dem Schild "Radfahrer frei", ich habe das einfach mal auf Fußgängerzonen übertragen, ohne es genauer nachzulesen.

Stimmt. Offiziell darf man sich da nur zu Fuß vorwärts bewegen. Aber solche offiziellen Verbote stören mich weniger, die ignorier ich einfach, wenn ich damit niemanden störe oder auch nur ansatzweise belästige.


Ich auch, aber eher ungerne.

Gruß,
der Radfahrer


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