Fünf Strecken der Tram droht das Aus, BVG präzisiert ihre...

Köpenick und Treptow
Tramy1

Beitragvon Tramy1 » Di 25. Apr 2006, 10:00

coepenicker hat geschrieben:Seltsam nur, daß deutschlandweit noch niemand deine geniale Idee hatte.
Oder kamen Jene, die auch so clever wie Du sind, zu dem Schluß, daß die Menschheit noch nicht reif genug dafür ist? Das wäre dann eine mögliche Erklärung für deine lächerliche Geheimniskrämerei. :lol:


Wat mit dich jetzt? Willst du stänkern?
Überlege ein wenig und dann wirst auch du sehen, es ist möglich.

Tramy1 ;)

coepenicker

Beitragvon coepenicker » Di 25. Apr 2006, 11:31

Nein, ich fühl mich nur für blöd verkauft. Ich ziehe Fakten deinen dubiosen inhaltsleeren Andeutungen nur vor. Deine Weigerung, das Thema anständig zu diskutieren kann ich nicht nachvollziehen. Sonst biste doch nicht so maulfaul.

radfahrer

Beitragvon radfahrer » Mi 26. Apr 2006, 15:26

Geld könnte man auch von Randalierern und Fahrzeugbeschmutzern (z.B. mit Füßen auf den Sitzen) beschaffen, es muss nur der Wille dazu da sein.

"Teuer" ist doch die Straßenbahn für die BVG eigentlich nur, weil sie - im Gegensatz zum Bus - die Strecken selbst betreiben muss. Ein Straßenbahnfahrzeug fährt doch viel wirtschaftlicher als beispielsweise ein Bus.

Man sollte auch mit Blick auf folgende Energiepreise zumindest die Möglichkeit von "alternativen" Bewegungskonzepten aufrecht erhalten. Der Ölpreis ist schon lange nicht mehr stabil oder sicher.

Gruß,
der Radfahrer

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Beitragvon Frosty » Mi 26. Apr 2006, 15:41

radfahrer hat geschrieben:"Teuer" ist doch die Straßenbahn für die BVG eigentlich nur, weil sie - im Gegensatz zum Bus - die Strecken selbst betreiben muss.
Ist doch irrelevant. Wenns dadurch teurer wird als eine Buslinie ists eben teurer. An dieser Holzkiste läßt sich schwer was löten.
Der Ölpreis ist schon lange nicht mehr stabil oder sicher.
Natürlich sollte man sich Optionen offenhalten. Die BVG will die Straßenbahnen auch nicht abschaffen sondern nur die sehr unrentablen zusammenkürzen. An anderen Stelle wird der Straßenbahnverkehr sogar ausgebaut. Und was die Kosten angeht, da siehts bei den Strompreisen auch nicht rosig aus. Da werden auch ständig die Preise erhöht. Und wenn die Atomenergie mal ne Zeit lang wegfällt, wirds auch wieder bischen teurer.
René Frost
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Tramy1

Abendschau zur Rettung der Uferbahn (Artikel von Hauptseite)

Beitragvon Tramy1 » Di 16. Mai 2006, 17:50

Abendschau zur Rettung der Uferbahn (Artikel von Hauptseite)
geschrieben von: Christian Linow (Im Bahninfoforum)
Datum: 16. Mai 2006 02:03


Uferbahn wird Fernsehstar - Abendschau am Mittwoch in Schmöckwitz

Überraschend gab der rbb bekannt, diesen Mittwoch, den 17. Mai 2006, die Abendschau um 19.15 Uhr von der Enstelle der Linie 68 aus Alt-Schmöckwitz zu präsentieren.
Schon jetzt rufen die Aktivisten zum Erhalt der Uferbahn auf, der die Sendung thematisch begleiten soll.
Unter dem Tenor "Die Uferbahn muß weiter fahr'n", ruft der Journalist Peer Hauschild alle Berlinerinnen und Berliner dazu auf, Flagge zu bekennen und sich die Uferbahn nicht nehmen zu lassen.
Ob Schild oder selbstgemaltes Plakat, spiele keine Rolle.
Das Zeichen alleine sei wichtig, betont er, da die Uferbahn über die Grenzen von Berlin ein Synonym geworden sei.
Eine Stilllegung, heißt es aus Karolinenhof, sei völlig inakzeptabel und nicht nachvollziehbar. Selbst wenn die Fahrgastzahlen keinen Optimalwert lieferten, seien sie längst keine Legitimation zur Auflassung der auch touristisch bedeutenden Linie. Außerdem gäbe es Alternativmöglichkeiten, wie beispielsweise die Einrichtung eines dauerhaft musealen Verkehres mit historischen Wagen, welche einen zusätzlichen Anreiz bringe. Eine Stilllegung habe vielmehr Symbolcharkter und ziehe andere Strecken, wie z.B. in Niederschönhausen oder Pankow mit sich.
Insgesamt ist man zuversichtlich und hofft auf die breite Unterstützung der Berliner auch aus anderen Bezirken. (Christian Linow, 16.05.06)

Quelle:Siehe oben

Tramy1

radfahrer

Beitragvon radfahrer » Do 18. Mai 2006, 17:20

Frosty hat geschrieben:
radfahrer hat geschrieben:"Teuer" ist doch die Straßenbahn für die BVG eigentlich nur, weil sie - im Gegensatz zum Bus - die Strecken selbst betreiben muss.
Ist doch irrelevant. Wenns dadurch teurer wird als eine Buslinie ists eben teurer. An dieser Holzkiste läßt sich schwer was löten.


Im einen Falle bezahlts die BVG, im anderen der Senat .. was aufs Gleiche hinausläuft.

An anderen Stelle wird der Straßenbahnverkehr sogar ausgebaut. Und was die Kosten angeht, da siehts bei den Strompreisen auch nicht rosig aus. Da werden auch ständig die Preise erhöht. Und wenn die Atomenergie mal ne Zeit lang wegfällt, wirds auch wieder bischen teurer.


Die derzeitigen Preise auf dem Nicht-Erdölmarkt sind künstlich hoch gehalten. Die auf dem Strommarkt sind nicht mal daran gekoppelt. Erdöl (Diesel, Benzin) ist der erste Rohstoff, bei dem man in absehbarer Zeit echte Verknappungserscheinungen spüren wird. Da freut man sich dann über jedes zeitgemäß - also verbrennungsfrei - betriebene Verkehrsmittel, was man hat.

Gruß,
der Radfahrer

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Beitragvon Frosty » Do 18. Mai 2006, 19:14

radfahrer hat geschrieben:Im einen Falle bezahlts die BVG, im anderen der Senat .. was aufs Gleiche hinausläuft.
Die Straße ist aber sowieso vorhanden und muß nicht zusätzlich unterhalten werden. ;)
Da freut man sich dann über jedes zeitgemäß - also verbrennungsfrei - betriebene Verkehrsmittel, was man hat.
Strom wird größtenteils wenig umweltfreundlich erzeugt und daran wird sich auf absehbare Zeit auch nix ändern. ;) Strom ist bei uns derzeit insgesamt alles andere als sauber.
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Beitragvon Tramy1 » Fr 19. Mai 2006, 20:50

Frosty hat geschrieben:
radfahrer hat geschrieben:Im einen Falle bezahlts die BVG, im anderen der Senat .. was aufs Gleiche hinausläuft.

Die Straße ist aber sowieso vorhanden und muß nicht zusätzlich unterhalten werden. ;).


Falsch. Sei nicht Sauer, aber Straßen müssen auch Unterhalten werden, geflickt usw. und die Tram ist das beste und schaft mehr Leute weg als ein Bus. Außerdem kann und darf der Bus am Ufer nicht langfahren, weil Trinkwasserschutzgebiet.

Auch fahren Nachweilsich mehr als 1000 Leute pro Tag mit der Tram 68.

Der BVG würde es 12,5 Millionen Euro kosten, diesen Streckenabschnitt still zu legen und der Oberbau, ist Neu, also sollen die in der Teppichetage der BVG und im Senat nicht rumlügen.

Tramy1

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Beitragvon Frosty » Fr 19. Mai 2006, 20:57

Die Straße wird aber unabhängig davon unterhalten, ob da eine Buslinie lang fährt oder nicht. ;) Es werden also bestehende Ressourcen verwendet. Mehrausgaben für den Straßenbau entstehen wegen der Buslinie nicht. Von Haltestellenschildern etc. mal abgesehen.
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cfkberlin

Als alter 68er

Beitragvon cfkberlin » So 21. Mai 2006, 15:16

muss ich einfach sagen:

auch durch den nicht endenden Vandalismus (gerade in der 68) erhöhen sich die Reparaturkosten auf der Strecke nach Schmöckwitz in das Unendliche. Da lohnt es sich, aus der Sicht der BVG, schon einmal über einen wesentlich übersichtlichen Bus nach Sch'witz nachzudenken. Eine Strecke Bahnhof Köpenick <> Bahnhof Grünau wird nicht eingestellt.

Es liegt auch an uns (mehr Strassenbahn fahren, nicht mehr randalieren und beschädigen) ob die Bahnen in Berlin uns als Transportmittel erhalten bleiben.

:freude:

Robbi6279

sch*** BVG

Beitragvon Robbi6279 » Mi 12. Jul 2006, 21:21

Bin echt sauer jetzt. Die BVG denkt nur ans Geld. Die Fahrgäste sind ihr sch***egal

coepenicker

Beitragvon coepenicker » Mi 12. Jul 2006, 21:42

Mich nerven bei der BVG deutlich mehr die letzten Änderungen am Streckennetz und die massiven Fahrpreiserhöhungen. Ich denke dabei vor allem an die brutale Kastration des 2-Stunden-Fahrscheins.
Der 20 Minuten-Takt vom 167er Bus (der endllich wieder zum Treptower Park fährt :zustimm:), der 27er Straßenbahn sowie der S47 die es uns Köenickern massiv erschweren, innerhalb guter Zeiten in die Stadt zu kommen sind die Krönung. Die vielen kleinen Ärgernisse spare ich mir an dieser Stelle.

Robbi6279

Tram 68?

Beitragvon Robbi6279 » Mo 19. Feb 2007, 04:01

Schweigen im an der Uferbahn reichlich vorhanden Walde. Was passiert mit der 68? Warum sagt die sch*** BVG nix. Haben die Schiss vor dem Protest der Fahrgäste?

Tramy1

Re: Tram 68?

Beitragvon Tramy1 » Mo 19. Feb 2007, 19:56

Robbi6279 hat geschrieben:Schweigen im an der Uferbahn reichlich vorhanden Walde. Was passiert mit der 68? Warum sagt die sch*** BVG nix. Haben die Schiss vor dem Protest der Fahrgäste?


Na sicher. Des wegen kommt nischt mehr an die Öffentlichkeit.
Man soll dann vor vollendetten Tatsachenstehen.

Gruß von Tramy1

http://www.tramy1-bvg.de/phpBB/phpBB2/index.php Forum zur Rettung der Berliner Straßenbahn.

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Beitragvon Frosty » Di 20. Feb 2007, 00:09

Muß man den Worten entnehmen, daß die Straßenbahn nicht mehr fährt oder was? :confused:
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