Fahrradtour Müggelsee (Südseite) -> Markgrafpieske (Update)

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Frosty
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Fahrradtour Müggelsee (Südseite) -> Markgrafpieske (Update)

Beitragvon Frosty » So 3. Mai 2009, 19:02

Aktualisiert: 24.04.2011

Eigentlich wollte ich gestern nur bis Spreenhagen radeln, aber dort angekommen dachte ich mir, wieso jetzt schon umkehren, es fährt sich grad so gut. Also noch ein paar Kilometer weiter bis nach Markgrafpieske.

Hier nun eine Beschreibung der Strecke:

Dem Müggelheimer Damm nach Osten folgend bis zum Chausseehaus. An diesem links ab auf den Weg zum Müggelsee und dann rechts auf den Europaradweg R1. (nicht zu verwechseln mit dem dort noch parallel verlaufenden Gehweg direkt am Ufer). Wie ich schon im Strang: Neuer Radweg am Mügeelsee - Europaradweg R1 schrieb, fährt es sich auf ihm wunderbar. Auf glattem Aspahlt immer durch den Wald, wenn man von einem gut 100 Meter langen Provisorium beim Ausflugsziel Rübezahl absieht. An der "Straße zum Müggelhort" den Radweg R1 verlassen, indem man der Straße nicht nach Norden, sondern nach Süden folgt. Die Straße endet am Ortseingang von Müggelheim am Müggelheimer Damm. Nun mangels richtiger Radwege, links auf den gut asphaltierten Müggelheimer Damm durch Müggelheim immer geradeaus weiter bis zum Ortsausgang.

Jetzt weiter auf dem Fußgänger-/Radweg, der direkt neben dem Gosener Damm verläuft. Auch dieser Weg ist asphaltiert und bis auf das Teilstück in Gosen frei von Beschädigungen. Nach 2 km gehts etwas steiler aufwärts über einer größere Brücke, die den Gosener Kanal überspannt. Blickt man von dieser Brücke auf den Kanal in Richtung Süden, sieht man den sich einen halben Kilometer dahinter anschließenden Seddinsee. Hat man die Brücke passiert, folgt noch eine weitere kleinere Brücke und schon hat man das Ortseingangsschild von Gosen vor sich. Auf den folgenden knapp 300 Meter sind einige Bodenwellen, vermutlich durch Baumwurzeln entstanden, die aber nicht von Bedeutung sind. Man passiert noch eine weitere kleine Brücke und kann nun entweder links der Hauptstraße folgen oder geradeaus weiter in den Ortskern von Gosen fahren.

Auf den erwähnten Brücken geht es auf dem Fußgänger-/Radweg recht eng zu, weshalb man bei Gegenverkehr gezwungen ist, sehr vorsichtig aneinander vorbei zu fahren. Man sollte es vermeiden, hier andere Radfahrer zu überholen.

Folgt man der Hauptstraße, ist man wegen des 200m später auftauchenden Radwegzeichens leider verpflichtet, diesen auch zu benutzen. Wegen der nachfolgenden Bushaltestelle, an der er schmal wird und eins ist mit dem Gehweg und auch weil er im folgenden Kurvenbereich teiweise zugewachsen ist und man auch eine Ampel passieren muß, bietet es sich an, statt dessen hinter der o.g. letzten kleinen Brücke nicht der Hauptstraße zu folgen sondern geradeaus weiter zu fahren. An der folgenden großen Kreuzung (Kirche rechts) biegt man dann links ab und trift am Ende der Straße wieder auf die vorherige Hauptstraße.

Jetzt gehts auf dem Geh-/Radweg nach Neu-Zittau weiter. Man passiert den Ortseingang und fährt auf Geh-/Radweg noch einige hundert Meter weiter, bevor dieser endet und man endlich wieder auf der Straße fahren muß. Kurz darauf kommt man an eine Kreuzung. Hier verläßt man die abbiegende Hauptstraße und fährt geradeaus weiter, links an der Kirche vorbei, dann leicht bergauf und biegt nach links in die Walther-Rathenau-Straße ab, die nach Burig führt.

Einen Kilometer später erreicht man Burig. Hier verläßt man kurz die Hauptstraße (aufgrund von Straßenbaumaßnahmen), indem man rechts in die Waldstraße einbiegt, an deren Ende man wieder rechts abbiegend auf der Hauptstraße landet. So gleich hat man Burig hinter sich gelassen.

Einen halben Kilometer später überquert man auf einer Brücke die Autobahn (A10), nun hat man Steinfurth vor sich. Nach einem Kilometer folgt man weiterhin der nach rechts scharf abknickenden Hauptstraße und fährt in ein wunderschönes kleines Waldstück mit hohen Bäumen und sanften Hügeln hinein. Landschaftlich betrachtet einer der Höhepunkte der Tour. Kurz aber sehr schön. 2,5 km hinter Steinfuhrt enden die Wälder links und rechts der Straße und man hat große Felder zur linken und zur rechten Seite. Nun fährt man fast schnurgerade auf Hartmannsdorf zu. Aus mir unerklärlichen Gründen wurden an zwei Stellen viel Sand und sehr grober Schotter auf die Straße gekippt. Da muß man dann kurz langsamer fahren. Ich gehe davon aus, daß das nur vorübergehend so ist. (Stand: 24.04.2011) In Hartmannsdorf kommt man an eine Kreuzung, an der es halblinks nach Spreenhagen geht. An dieser Kreuzung befindet sich auch eine Tafel mit einer Umgebungskarte. Anderhalb Kilometer weiter, führt die Straße in einem Bogen sehr nahe an den Oder-Spree-Kanal heran. Man kann hier zwar weiter am Kanal nach Spreenhagen fahren, aber wem gut asphaltierte Straßen mehr liegen, folgt der Straße bis sie an einer größeren Straße endet, die rechts nach Spreenhagen führt. Hier gehts auf einem Radweg weiter bis nach Spreenhagen hinein. Der Radweg führt zum Uferweg des Oder-Spree-Kanals und hoch zur großen Brücke, die, die Überquerung des Kanals ermöglicht.

Weiter gehts durch Spreenhagen und weiter auf der Storkower Straße, vorbei an einem Industrie- und Gewerbegebiet mit einer großen Tankstelle am Straßenrand. 400 Meter weiter biegt man links auf eine schnurgerade ähnlich große Straße mit einer helleren Asphaltmischung ab und fährt so direkt auf Markgrafpieske zu. Das Dorf gehört zur verschlafenen Sorte. Ein paar Meter vor der Kirche steht wie zuvor schon in Hartmannsdorf eine Tafel mit einer (beschädigten) Umgebungskarte auf der am linken Rand sogar noch Wendenschloß zu sehen ist. Nach nun etwa 32km (ab Chausseehaus) gehts auf gleichem Wege zurück.
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phoenix

Re: Fahrradtour Müggelsee (Südseite) -> Markgrafpieske

Beitragvon phoenix » Mi 6. Mai 2009, 12:12

Tourvorschlag 2:

Rückfahrt am Oder-Spree-Kanal ab Hartmannsdorf (befestigter, aber nicht asphaltierter Weg) bis zur Autobahnunterquerung, dann auf der Straße durch den Wald nach Neu-Zittau.

Ab Gosen andere Rückfahrt auch schön über Gosener Berge - Oder-Spree-Kanal-Überführung - am Kanal entlang bis Schmöckwitz - Vetschauer Allee - Richtershorn - über den Uferweg Sportpromenade Grünau ...

Beide Tourabschnitte sind aber weniger geeignet für Sport/Rennräder, da die Wege nicht immer im besten Zustand sind.

phoenix

Frosty
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Re: Fahrradtour Müggelsee (Südseite) -> Markgrafpieske

Beitragvon Frosty » So 24. Apr 2011, 23:11

Erfreulicherweise konnte ich nach dem folgenden Satz:

"Hier verläßt man die abbiegende Hauptstraße und fährt geradeaus weiter, links an der Kirche vorbei, dann leicht bergauf und biegt nach links in die Walther-Rathenau-Straße ab, die nach Burig führt."

diesen hier entfernen:

"Diese Straße ist leider in einem sehr mieserablen Zustand. Zwar aspahltiert, aber schon tausendmal stümperhaft geflickt. Es bietet sich an, etwas Slalom um die Flickstellen zu fahren, sofern man grad kein Auto hinter sich hat."

weil:

...die Straße eine neue Fahrbahndecke erhalten hat. :)
Aktuell ist sie bis zur Waldstraße in Burig fertig gestellt. Für den Rest brauchen sie wohl noch ein bischen Zeit.
René Frost
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