Köpenick - Weiterhin Streit ums Blutwochendenkmal

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Köpenick - Weiterhin Streit ums Blutwochendenkmal

Beitragvon Frosty » Mi 3. Dez 2003, 00:03

Köpenick - Weiterhin Streit ums Blutwochendenkmal

Dutzende Sitzungen haben sich damit beschäftigt und vier dicke Aktenordner sind mit Protokollen gefüllt, aber eine "wirklich" endgültige Entscheidung ist nicht absehbar.

Ende letzten Jahres entschied sich eine Jury aus Künstlern, Vertretern von Opferverbänden, Politikern und Bezirksamtsmitarbeitern für die Entwürfe der Künstlerin Ute Weiss-Leder zur Neugestaltung der Parkanlage. Gemäß diesen Entwürfen bleibt die überdimensionale geballte Faust auf dem Platz des 23. April bestehen und wird ein Bestandteil der Parkanlage "Gebrochene Wege". Das Bezirksamt gab für diesen künstlerischen Wettbewerb 5000 Euro aus.

Die CDU will von den damals abgeschlossenen Vereinbarungen inzwischen nichts mehr wissen und die Betonfaust, die 1969 für die Opfer der Köpenicker Blutwoche errichtet wurde, mal wieder abreißen lassen. Für die SPD kommt dies zwar keinesfalls in Frage, aber auch denen geht der bisherige Entwurf nicht mehr weit genug, sie fordern jetzt, daß die "Dominanz" der geballten Faust auf dem Platz gebrochen wird. Die SPD-Fraktion schlägt nun vor, eine Spiegel- oder Glaswand vor die Faust zu setzen.

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